Das Zentrum für Buchwissenschaft und die Historische Kommission des Börsenvereins des deutschen Buchhandels
sind empört über die Aktivitäten des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien
17.03.2026
Zuerst wird auf eine bisher nie dagewesene Art und Weise in die Arbeit einer Fachjury eingegriffen und es werden drei Buchhandlungen nachträglich aus der Liste der Preisträger:innen gestrichen; und nur wenige Tage später der zweite Streich – der 2018 beschlossene Erweiterungsbau für die Deutsche Nationalbibliothek Leipzig wird ohne Vorankündigung und Absprachen vom Tisch gefegt: Und die Erklärung erweist sich als kurzsichtig und sachlich falsch, denn noch immer ist das gedruckte Buch nachhaltiger als ein Digitalisat, abgesehen davon, dass es für die Pflichtabgabe-Regelung eine gesetzliche Grundlage gibt.
BR 2 / Kultur: Ist eine papierlose Nationalbibliothek realistisch?